Selbst Portrait

 

 

 

 

 

Ich bin in Saveh, Iran geboren. Damals war die Stadt Saveh hauptsächlich eine Agrarstadt. Die Menschen verdienten ihres Geld besonders mit Ernte von Granatäpfel. Aber auch Felder mit Baumwolle und Öl-Pflanzen erstreckten sich um die Stadt in aller Richtungen. Im Norden waren Berg-Kette Rangerasgebirges(=Farbgemisch) und im Süden noch die Talneigung des Wasserreichen Flusses Mazlaghan und dann die Berge von Hendes.

Spätesten mit Beginn des Wehrdienstes war es mit der schönen Träumen der kleinen Stadt vorbei. Fluss Mazlaghan war wegen langen Dürreperiode und Bau eines Damms trocken gelegen. Die Stadt wurde in der neuen Stadtplanung mit neu verlegten Straßen aus mehr-tausendjährige Formen herausgerissen. Ich suche meine Bindung zur Stadt und ihrer Erinnerungen vergeblich noch immer. Demenz und Orientierungslosigkeit sind in Fülle der Veränderungen in Saveh eine berechtigte seelische Akt. Heute ist Saveh nicht mehr eine Stadt der verschlafenen heißen Mittagszeiten im Sommer. Menschen rennen in heutigen Saveh um jede Zeit ihrem Lebens nach.


In Deutschland angekommen brachte mir ein Studium in Maschinenbau nicht viel, ich brach es ab und trat Kollegium der Erlanger Chauffeurs bei. Meine filmische Arbeiten begannen um 1998 als ich als Taxifahrer ein Job hatte und mich mehr meinem Interesse widmen konnte. Als 12 jährige habe ich meinen ersten Fotoapparat und meine erste Filmkamera( Super8 von Chinon) bekommen. Mein Vater ließ meine Filme in Teheran entwickeln. Mein Filmen begann mit Aufnahmen eigener Familie, so blieb es, bis ich 17 war. Die Filme sind Zeuge meines Älter-werden; auch wenn ich selbst weniger in den Streifen zu sehen bin. Ich dokumentierte mit meinen im Streifen das Älter-werden meiner Umgebung.


Meine Richtung ist eher die Erzählung, dies ist in meinen Arbeiten kaum zu übersehen. Meine dokumentarische Arbeiten baue ich auf meinen persönlichen Hang zu beobachten und zu recherchieren. Der Unterschied zu meinen eigentlichen Richtung bleibt ausschließlich in Ausdrucksform. Ich folge in meiner Arbeit nicht mehr meiner Romantik, die sich mir besonders von der persischen Literatur eingeprägt hat, sondern ich bevorzuge jetzt die moderne und klare Aussprache der Reportage. Da die Erzählung bei mir eine wiegende Rolle spielt, bleibt aber einer gewisse Abstand zur Reportage. Im Lauf der Jahren habe ich gelernt bewusst den Abstand wahrzunehmen und einzusetzen. Ein klarer Unterschied der Erzählung zu Dokumentarfilm bleibt für mich wichtig. In der Erzählung ist es möglich einzelne Elemente vom Grund aufzubauen, die Abläufe selber zu bestimmen und daraus Resultate zu ziehen. Im Dokumentarischen muss ich mich damit begnügen die Vorgaben und Muster in jedem Thema zu folgen um etwas zu erzählen.


Im Wintersemester 2005-2006 haben fünf StudentInnen der Medienwissenschaften der Universität Erlangen in Rahmen ihrer Praktikum einen Kurzfilm über mich gedreht. Sie drehten kurze Filme über Menschen, die neben ihrem Alltagsleben, die Kunst lieben und sich ihr zuwenden. Der Film ist 7min. Lang

 

 

 



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